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Die katholische Religionsgruppe 6a/6b auf der

Die Klosterkirche St. Margareth zu Baumburg steht hoch über Altenmarkt. Gegründet wurde sie bereits um 1109 zu Ehren der Stifterin Gräfin Adelheid von Megling-Fronten-hausen. Ihre Figur ziert den Brunnen im Innenhof des Stifts. Sie war der Ausgangspunkt unserer Führung für die Religionsgruppe der 6a und 6b an einem Donnerstag im Februar.

Dreimal war Adelheid verheiratet und sie brachte eine Tochter zur Welt, ehe sie mit nur 30 Jahren starb. Ihr Mann gab Adelheid noch vor ihrem Tod das Versprechen das Klosterstift zu gründen.

Damals war es noch kleiner und in gotischem Stil errichtet.

Um 1600 erfolgte eine barocke Umgestaltung der mittelalterlichen Kirche.

      

Wir durften zum Altar und in die Sakristei gehen, wo uns überall die Geschichte der Stiftskirche und die unterschiedlichen Baumaterialien von unserer Kirchenführerin nahegebracht wurden. Echter Marmor oder durch Spachteltechnik gefertigter „Marmor“, kannst du den Unterschied erkennen oder erfühlen?

Die Kirche ist im Inneren prunkvoll verziert. Die Deckengemälde erzählen zum Einen Adelheids Geschichte, zum Anderen über den Glauben in den damals bekannten Kontinenten. Anhand der unterschiedlichen Tiere und Menschen konnten wir einige Kontinente erraten.

Im Unterricht hatten wir schon von Gruften und Katakomben gehört. Hier durften wir sogar in eine echte Gruft hinabsteigen. Dort war die letzte Ruhestätte bis ins 18. Jahrhundert für verstorbene Geistliche. Für uns war es sehr spannend, denn normalerweise ist die Gruft nicht für jedermann zugänglich.

 

Hier war der Religionsunterricht zum Greifen nah und hat uns gezeigt, wie lebendig Geschichte doch eigentlich ist.
Zum Schluss betete die Gruppe gemeinsam noch ein „Vater Unser“ bevor es wieder zurück zur Schule ging.

8. Klassen erleben interessante Tage der Orientierung

Vom 6. bis zum 8. November 2019 hieß es für die Schüler aus den Klassen 8a und 8bG, Abstand vom normalen Schulalltag zu gewinnen und bei den Tagen der Orientierung in Siegsdorf wertvolle Erfahrungen zu sammeln. In verschiedenen Spielen, Workshops und Aufgaben erlernten die Schülerinnen und Schüler zum einen, eigene Stärken und Bedürfnisse zu erkennen und andererseits auch mit Partnern oder in der Gruppe zurechtzukommen. Fähigkeiten wie Kreativität und Konzentration wurden so z.B. beim Gestalten eigener Stimmungsbilder aus Naturmaterialien oder beim Formen von Schalen aus Ton geschult. Beim Entwerfen und Bauen von Brücken aus Papier stellten die Schüler ebenso  Teamfähigkeit und Durchhaltevermögen unter Beweis. Lernfortschritte und neue Erfahrungen wurden dabei immer wieder thematisiert und besprochen. Natürlich kamen auch Spaß und Freizeit in den drei Tagen nicht zu kurz, denn die Unterkunft bot den Jugendlichen einen Discoraum, Tischtennisplatten, einen Sportraum und eine Kegelbahn, die jeweils gerne benutzt wurden. Nicht zuletzt das leckere Essen trug schließlich dazu bei, dass die Tage der Orientierung sehr gelungen waren und den Schülerinnen und Schülern noch lange in guter Erinnerung bleiben werden.

Gotische Fenster der Klassen 6a und 6b

Die Epoche der Gotik dauerte ca. von 1250 bis 1400 nach Christus. Viele bekannte Bauwerke entstanden damals und stehen heute noch. So auch die Klosterkirche auf Frauenchiemsee und Notre Dame in Paris, das im April 2019 brannte. Typisch dafür sind hohe farbige Glasfenster und kunstvolle Fensterrosetten.

In einem Gemeinschaftsprojekt im Rahmen des Kunstunterrichts nahmen wir uns dieser faszinierenden Bauweise an und versuchten gotische Impressionen in die Mittelschule zu bringen.

Die Grundform wurde auf eine lange Papierrolle aufgezeichnet und ausgeschnitten.

Es kamen noch einige Unterteilungen dazu und anschließend klebten wir fleißig mit bunter Cellophanfolie alle Ausschnitte fein säuberlich zu. Die verschiedensten Formen forderten Genauigkeit und sehr viel Ausdauer von uns.

Unsere gotischen Fenster sind 2,50 m hoch und alle vier individuell gestaltet.

Danach mit Rollern und Farbe dunkel angestrichen.

Bis zu 30 Schüler arbeiteten teilweise gleichzeitig an unserem Vorhaben. Ganz schön eng war es war es mitunter, da waren genaue Absprachen nötig.

Die Fenster zieren nun den Eingangsbereich unserer Schule und wenn die Sonne scheint, leuchtet der gesamte Boden gotisch bunt.