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Tage der Orientierung der 8. Klassen

In der Woche nach den Allerheiligenferien starteten die achten Klassen für jeweils drei Tage in das Ferien- und Bildungszentrum nach Siegsdorf. Nach einem kurzen Fußmarsch konnten die Kinder ihre Zimmer beziehen. Bei strahlendem Herbstwetter machten sie es sich auch gleich auf den Balkonen bequem. Darauf folgte bereits die erste Einheit, um die Teamleiter kennenzulernen. Mit einem leckeren Mittagessen begaben sich die Schüler in eine ausgiebige Mittagspause. Bereits dort konnten sie die Vorzüge des Hauses kennenlernen und machten das Gelände, von Kegelbahn über Discoraum bis zum Fußballplatz unsicher.

Die Tage standen unter dem Motto „Ich – Du – Wir“.

Zunächst beschäftigten sich die Jugendlichen mit den Fragen „Wer bin ich?“, „Was zeichnet mich aus?“ und stellten dies künstlerisch dar. Dabei erkannten sie eigene Stärken und Talente. Neue Erfahrungen konnten sie abends sammeln, indem sie blind mit einem unbekannten Partner durchaus gelungene Tonschüsseln formten. Abgerundet wurde der Tag durch einen meditativen Ausklang, bei dem die Kinder zur Ruhe kommen konnten.

Die meisten Schüler begannen frisch und munter den zweiten Tag, der im Zeichen der Klassengemeinschaft und des Teamgeists stand. „Wer sind wir?“, „Wer sind die anderen?“ und „Welche Aufgabe kann ich in unserer Gemeinschaft übernehmen?“ waren zentrale Fragestellungen. Mit erlebnispädagogischen Erfahrungen wurden die Schüler angeleitet kritisch über ihre Klassengemeinschaft nachzudenken. Außerdem stärkten sie den respektvollen Umgang miteinander und förderten ihre Kommunikationsfähigkeit, sowie das Sozialverhalten.

Spiel und Spaß zur Auflockerung zwischen den ernsteren Themen kamen auch nicht zu kurz. Ein Highlight war die selbstständige und partnerschaftliche Gestaltung beider Klassen des letzten Abends. Sowohl in der Disco, als auch beim Kegeln und anderen Spielen bewiesen die Jugendlichen ihre Kreativität und Ausdauer.

Nach einer Rückschau auf die aufregenden letzten Tage freuten sich die Schüler müde, aber auch gestärkt, dennoch auf daheim.

Auf die Brezen, fertig, los!

Betriebserkundung der 8. Klassen beim Brothaus Lehrbach

Im Rahmen des Faches Arbeitslehre ist es besonders wichtig, verschiedene Berufsfelder für unsere Schülerinnen und Schüler erfahrbar zu machen. Deshalb besuchte die vier achten Klassen mit ihren Lehrern Frau Bründl, Frau Winkler, Frau Friedl und Herrn Prager die Backstube des Brothaus Lehrbach.

Nach der Begrüßung und einigen interessanten Informationen zum Betrieb, wurden die Schüler mit Bäckerschiffchen als Kopfbedeckung ausgestattet.

Sie beobachteten die Herstellung von Brezenteig und durften bei der Portionierung bereits selbst anpacken. Ihr Geschick bewiesen die Schüler im Anschluss beim Brezen formen. Auch Muffins gestalteten sie voller Freude mit Zuckerguss oder Schokolade sowie diversen bunten Verzierungen. Natürlich wurden diese auch sogleich vernascht.

Während der Brezenteig noch Zeit zum Ruhen brauchte, besichtigten die Schüler den Verpackungsraum, der morgens meist bis obenhin vollgepackt ist.  Des Weiteren erkundeten sie verschiedene Mehle und Zutaten für Brot. Damit dies nicht nur in der Theorie besprochen wurde, gab es eine Brotverkostung. Schnell kristallisierten sich einzelne Favoriten heraus. Geduldig beantworteten die Mitarbeiter die Fragen der neugierigen Schüler.

Gestärkt und vollgepackt mit Eindrücken, Informationen und den selbstgemachten Brezen ging es wieder zurück an die Schule.  

Film auf dem Stundenplan – das Kino wird zum Klassenzimmer

Die 8. Klassen beschäftigen sich mit „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“

Jährlich öffnen die bayerischen Filmtheater in Vormittagsveranstaltungen ihre Säle exklusiv für schulische Bildungszwecke und ermöglichen Schulklassen auf vielfältige Art und Weise eine Auseinandersetzung mit dem Medium Film als Kultur- und Bildungsgut. Im Fokus steht dabei die nachhaltige Förderung und Stärkung der Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen durch einen produktiven, aber auch kritischen Umgang mit audiovisuellen Medien. Die Filme sind dabei von Medien- und Filmpädagogen ausgesucht und abgestimmt auf Unterrichtsfächer und lehrplanrelevante Themen.

Die 8.Klassen haben sich im Zuge dessen am 21. Februar 2020 aufgemacht den Film „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ im Trostberger Kino anzuschauen.

Im Vorfeld haben sie sich schon explizit mit dem Filmtitel und einigen Bildern aus dem Film auseinandergesetzt. Die Frage wie da wohl wer tatsächlich ein Kaninchen stiehlt und was dieses wahrscheinlich für den Besitzer bedeutet, war dabei der Leitgedanke der Jugendlichen.

Der Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht, handelt von einer jüdischen Familie, die 1933 aus dem nationalsozialistischen Deutschland flieht.

2019 erschien der Film unter Regie von Caroline Link in den deutschen Kinos.

„Als Hitler das rosa Kaninchen stahl‟ erzählt von den ersten Jahren des NS-Regimes, ohne auf stereotype Bilder zurückzugreifen. Historische Ereignisse werden eher am Rande erwähnt, aber nicht direkt gezeigt. Insgesamt geht es dem Film weniger darum, eine Vielzahl an Fakten zu vermitteln, als vielmehr am Schicksal einer konkreten Familie zu zeigen, wie sich das Leben damals angefühlt haben mag und welche Auswirkungen die politischen Veränderungen im Einzelfall haben konnten. Zumeist aus der Sicht von Anna wird erzählt, wie diese im Laufe der langen Flucht – nach der Schweiz wird die Familie nach Paris umziehen, am Ende des Films nach England aufbrechen – mit den Veränderungen umgeht, mit den stetig wechselnden Sprachen und verwirrenden Gebräuchen und Regeln. Immer enger, dunkler und kleiner werden die Wohnungen von Annas Familie, die zunehmend verarmt. Aber der Film zeigt stets auch die Verbundenheit und den Zusammenhalt der Familie, indem er Anna, ihren älteren Bruder und ihre Eltern oft in gemeinsamen Einstellungen zeigt. Auf universelle Art macht dieser Film damit an einem konkreten Beispiel die Situation von Menschen auf der Flucht spürbar. In den Mittelpunkt rücken dabei die Bedeutung der Familie, die Hoffnung und die Sehnsucht nach einem Zuhause. Der Film zeigt sowohl die Schwierigkeiten des Ankommens als auch die Schwierigkeiten des ständigen Wieder-Abschied-Nehmens, die Begegnung mit dem Neuen und „Fremden‟ als Belastung, aber auch als Chance. So diente er den Achtkässlern zum einen dazu, sich mit der Situation von Menschen auf Flucht ganz allgemein zu beschäftigen, zum anderen bot er den Jugendlichen die Möglichkeit, etwas über das NS-Regime zu erfahren und historische Fakten zu vermitteln. Spannend ist dabei insbesondere die Protagonistin Anna, die trotz der misslichen Lage nie aufgibt und am Ende optimistisch in die Zukunft blickt.

„Ich versteh kein Wort, aber das macht nichts! Well, bald – bald verstehe ich wieder alles.“

Die Schüler genossen den alternativen Lernort Kino sehr und brachen dann in die Faschingsferien auf.

Die katholische Religionsgruppe 6a/6b auf der

Die Klosterkirche St. Margareth zu Baumburg steht hoch über Altenmarkt. Gegründet wurde sie bereits um 1109 zu Ehren der Stifterin Gräfin Adelheid von Megling-Fronten-hausen. Ihre Figur ziert den Brunnen im Innenhof des Stifts. Sie war der Ausgangspunkt unserer Führung für die Religionsgruppe der 6a und 6b an einem Donnerstag im Februar.

Dreimal war Adelheid verheiratet und sie brachte eine Tochter zur Welt, ehe sie mit nur 30 Jahren starb. Ihr Mann gab Adelheid noch vor ihrem Tod das Versprechen das Klosterstift zu gründen.

Damals war es noch kleiner und in gotischem Stil errichtet.

Um 1600 erfolgte eine barocke Umgestaltung der mittelalterlichen Kirche.

      

Wir durften zum Altar und in die Sakristei gehen, wo uns überall die Geschichte der Stiftskirche und die unterschiedlichen Baumaterialien von unserer Kirchenführerin nahegebracht wurden. Echter Marmor oder durch Spachteltechnik gefertigter „Marmor“, kannst du den Unterschied erkennen oder erfühlen?

Die Kirche ist im Inneren prunkvoll verziert. Die Deckengemälde erzählen zum Einen Adelheids Geschichte, zum Anderen über den Glauben in den damals bekannten Kontinenten. Anhand der unterschiedlichen Tiere und Menschen konnten wir einige Kontinente erraten.

Im Unterricht hatten wir schon von Gruften und Katakomben gehört. Hier durften wir sogar in eine echte Gruft hinabsteigen. Dort war die letzte Ruhestätte bis ins 18. Jahrhundert für verstorbene Geistliche. Für uns war es sehr spannend, denn normalerweise ist die Gruft nicht für jedermann zugänglich.

 

Hier war der Religionsunterricht zum Greifen nah und hat uns gezeigt, wie lebendig Geschichte doch eigentlich ist.
Zum Schluss betete die Gruppe gemeinsam noch ein „Vater Unser“ bevor es wieder zurück zur Schule ging.

8. Klassen erleben interessante Tage der Orientierung

Vom 6. bis zum 8. November 2019 hieß es für die Schüler aus den Klassen 8a und 8bG, Abstand vom normalen Schulalltag zu gewinnen und bei den Tagen der Orientierung in Siegsdorf wertvolle Erfahrungen zu sammeln. In verschiedenen Spielen, Workshops und Aufgaben erlernten die Schülerinnen und Schüler zum einen, eigene Stärken und Bedürfnisse zu erkennen und andererseits auch mit Partnern oder in der Gruppe zurechtzukommen. Fähigkeiten wie Kreativität und Konzentration wurden so z.B. beim Gestalten eigener Stimmungsbilder aus Naturmaterialien oder beim Formen von Schalen aus Ton geschult. Beim Entwerfen und Bauen von Brücken aus Papier stellten die Schüler ebenso  Teamfähigkeit und Durchhaltevermögen unter Beweis. Lernfortschritte und neue Erfahrungen wurden dabei immer wieder thematisiert und besprochen. Natürlich kamen auch Spaß und Freizeit in den drei Tagen nicht zu kurz, denn die Unterkunft bot den Jugendlichen einen Discoraum, Tischtennisplatten, einen Sportraum und eine Kegelbahn, die jeweils gerne benutzt wurden. Nicht zuletzt das leckere Essen trug schließlich dazu bei, dass die Tage der Orientierung sehr gelungen waren und den Schülerinnen und Schülern noch lange in guter Erinnerung bleiben werden.

Gotische Fenster der Klassen 6a und 6b

Die Epoche der Gotik dauerte ca. von 1250 bis 1400 nach Christus. Viele bekannte Bauwerke entstanden damals und stehen heute noch. So auch die Klosterkirche auf Frauenchiemsee und Notre Dame in Paris, das im April 2019 brannte. Typisch dafür sind hohe farbige Glasfenster und kunstvolle Fensterrosetten.

In einem Gemeinschaftsprojekt im Rahmen des Kunstunterrichts nahmen wir uns dieser faszinierenden Bauweise an und versuchten gotische Impressionen in die Mittelschule zu bringen.

Die Grundform wurde auf eine lange Papierrolle aufgezeichnet und ausgeschnitten.

Es kamen noch einige Unterteilungen dazu und anschließend klebten wir fleißig mit bunter Cellophanfolie alle Ausschnitte fein säuberlich zu. Die verschiedensten Formen forderten Genauigkeit und sehr viel Ausdauer von uns.

Unsere gotischen Fenster sind 2,50 m hoch und alle vier individuell gestaltet.

Danach mit Rollern und Farbe dunkel angestrichen.

Bis zu 30 Schüler arbeiteten teilweise gleichzeitig an unserem Vorhaben. Ganz schön eng war es war es mitunter, da waren genaue Absprachen nötig.

Die Fenster zieren nun den Eingangsbereich unserer Schule und wenn die Sonne scheint, leuchtet der gesamte Boden gotisch bunt.