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„Peace“ – Frieden, das wünschen sich die etwa 400 Schüler der Mittelschule Trostberg.

Blau gekleidet und ein gelbes Blatt in der Hand – so zeigten sie ihre Solidarität für die kriegsgebeutelte Ukraine. Täglich sei das Thema „Krieg“ in der Schule präsent, berichten die Vertrauenslehrer Juliane Schmid und Michael Prager. In fast jeder Schulstunde tauchen dazu Fragen auf, in Geschichte wie in Deutsch, Sozial- oder Erdkunde.

Gemeinsam mit der Schülermitverwaltung (SMV) und den Schülersprechern V. Zechner, N. Nagornov und F. Lutz haben sie zu der Solidaritätsaktion aufgerufen. Aus Pandemiegründen kamen die Jahrgangsstufen einzeln auf den Pausenhof und hielten ihre gelben Blätter in die Höhe. Die fünfte Klasse begann mit dem Buchstaben „P“, bis hin zur neunten Klasse mit dem „E“. Die zehnten Klassen schlossen die Aktion mit einem Herz.

Das Wort steht aber nicht nur für den Frieden in der Ukraine, sondern auch für die Schule, wo im Regelwerk der Friede untereinander verankert ist. „In diesen Zeiten sind wir froh, dass wir frei und ohne Angst in die Schule gehen können“, so die Vertrauenslehrer. 

Zusammen bringen wir Licht ins Dunkel

In der Vorweihnachtszeit begaben sich die 8.Klassen auf eine besondere Talentsuche. Sie beschäftigten sich damit, wie und wann sie Lichtbringer sein könnten.

Die Jugendlichen setzten sich spielerisch mit ihren positiven Eigenschaften auseinander und beschrieben die individuellen Stärken ihrer Klassenkameradinnen und Kameraden als plötzlich ein etwas spezieller Hilfeanruf einging. Der Mesner meldete sich mit der schrecklichen Nachricht, die so wichtige Osterkerze sei gestohlen worden – und das kurz vor Weihnachten!

Sogleich machten sich alle Schülerinnen und Schüler auf den Weg dem Dieb auf die Schliche zu kommen. Als erstes besichtigen sie den Tatort in der Kirche und fanden dort die ersten Hinweise, die sie zunächst wieder ins Schulhaus zurückleiteten. Mit allerhand verschiedenen Werkzeugen, wie zum Beispiel einer Schwarzlicht Lampe, einer Taschenuhr oder Streichhölzern spielten sich die Kinder mit viel Geschick durch die nächsten Aufgaben.

… eine Schere, eine Bibel und sechs Streichhölzer?

Ganz klar! Wir müssen in Raum 116, los!

Sie lösten Kreuzworträtsel und knackten ein Schloss nach dem anderen. Die kleinsten Details wie die Hintergrundmusik, die Farbe der Schrift oder die Größe der Buchstaben könnten dabei von größter Wichtigkeit sein, wie sie schnell erkannten.

Jeder und jede einzelne setzte seine und ihre Talente ein, bewies kreatives Denken und zeigte echte Hilfsbereitschaft und Teamfähigkeit.

Zusammen sind wir stark!

Verschiedene Übungen, die nur als zusammenarbeitende Klasse zu bewältigen waren, ließen die Jugendlichen schließlich auf die Spur des Diebs kommen.

Der Fall war gelöst als die Osterkerze am Ende in einer Schatzkiste geborgen und auf ihren angestammten Platz zurückgestellt wurde.

Die 8.Klässler reflektierten den Einsatz ihrer Talente und glänzenden Momente des Spiels und gestalteten dazu für den gemeinsamen Abschluss eine Lichtbringer-Kerze. Nach einem kurzen spirituellen Impuls verabschiedeten sich die Kinder von den Referenten des kirchlichen Jugendbüros Altötting, aus deren Feder dieses bereichernde Spiel stammte. 

J. Bründl

SfS gewinnt 1. Platz bei Jugendsozialpreis 2021
des Rotary Clubs Traunstein

 

Am 30.06.2021 erfolgte die Preisverleihung des Jugendsozialpreises in der Aula unserer Mittelschule. Corona bedingt konnte nur eine kleine Veranstaltung stattfinden.  Herr Peter Heider, Präsident des Rotary Club, eröffnete die Preisverleihung. Nachdem Herr Ramming alle begrüßt hatte, folgte ein Grußwort von Herr Florian Amann, der die Vertretung des Landrates übernahm. Letzterer musste kurzfristig zu einem anderen nicht verschiebbaren Termin. Im Anschluss daran hielt Herrn Dr. Christian Ebenböck , der Vorstand des Jugenddienstes der Rotarier, eine Laudatio . Als weiteren Programmpunkt konnten wir unsere Arbeit vorstellen. Frau Maciej eröffnete mit einer Powerpoint und wir stellten unsere bisher durchgeführten Projekte vor.

Die Übergabe des Preises erfolgte durch den Präsidenten Herrn Heider und Herrn Dr. Ebenböck. Ausschlaggebend dafür, dass wir ausgewählt wurden, war: Das unsere AG sich immer wieder weiter entwickelt. Auch zu Coronazeiten haben wir Projekte durchgeführt und unsere neues Heinrich-Braun-addiction-helphouse fand großes Interesse. Wir sind megastolz auf unseren Preis. Neben dem Pokal, der im Eingangsbereich zu sehen sein wird, bekamen wir noch ein Preisgeld in Höhe von € 1.500,– – Durch die geschickte Bewerbung von Frau Maciej wurde das Preisgeld von ursprünglich € 1.000,– auf 1.500,–für unser Projekt  erhöht. Wir werden davon den 3-D-Architekten für unser Hebah-Haus finanzieren. Vorher wollen wir uns aber ein großes Eis gönnen.

 
Tin Caldarevic, Clara Schweiger mit Frau Maciej