9M-Klassen besuchen das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg

Bayern – legendär, erfolgreich, kulturell vielfältig. Am 25. September 2019 tauchen die Schülerinnen und Schüler beider 9M-Klassen in einen riesigen Wissensspeicher über den Freistaat Bayern ein. Dieser Wissensspeicher ist das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg. Es wurde am 5. Juni 2019 eröffnet und bietet für alle Interessierten eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich über die bayerische Geschichte zu informieren und zu erfahren, was unseren Freistaat eigentlich so besonders macht.

Nach einer langen Zugfahrt treffen wir uns mit unseren Museumsführern im 17 Meter hohen Licht durchfluteten Foyer. Von dort aus machen wir uns auf den Weg durch das Museum. Höchst beeindruckt von der großartigen Architektur des modernen Baus begeben wir uns in zwei Gruppen auf eine Reise durch Bayern und erfahren dabei, was eigentlich typisch bayerisch ist. Dabei begegnen wir diversen Kulturphänomenen, erfahren Wissenswertes über die unterschiedlichen Dialekte und wichtigen Bauwerke des Freistaats. Sichtlich fasziniert sind die Schülerinnen und Schüler von der Vielfalt an Bräuchen – aber im Laufe der Führung werden auch die typisch bayerischen Klischees in Frage gestellt. Wir wollen schließlich wissen, ob wirklich alles so typisch bayerisch ist, wie wir alle denken.

Bepackt mit neuem Wissen über unsere bayerische Heimat machen wir uns auf den Weg in die Altstadt, bestaunen die Steinerne Brücke und den Regensburger Dom. Am späten Nachmittag bringt uns die Deutsche Bahn wieder zurück nach Trostberg. Als Fazit können wir festhalten, dass ein Besuch des neueröffneten Museums sehr zu empfehlen ist. Bei einem Ausflug in die Hauptstadt der Oberpfalz sollte das Haus der Bayerischen Geschichte unbedingt auf jeder To-Do-Liste stehen.

Thomas Bugl

9M-Klassen besuchen die KZ-Gedenkstätte in Dachau

Am Montag, den 03.12.2018 fuhren wir, die Klassen 9cM, 9dMG und 9eM zur KZ-Gedenkstätte nach Dachau. Obwohl wir schon seit längerem über den Zweiten Weltkrieg und somit auch über Arbeitslager unterrichtet wurden, konnten wir Vieles dazulernen.

Damit wir über das Wichtigste informiert waren, nahmen wir an einer 2,5-stündigen Führung teil. Es wurden uns verschiedene bedeutende Orte des ehemaligen Konzentrationslagers gezeigt und ausführlich erklärt, zu welchem Zweck diese eingerichtet waren. Besonders interessiert haben uns die Gegenstände, die Häftlingen bei Ankunft im Lager abgenommen wurden und im Ausstellungsbereich der Gedenkstätte zu sehen sind. Sehr schockiert haben uns die Bilder der Strafen, die Insassen bereits bei geringen Verstößen drohten.

Obwohl wir viel erwartet haben, hat uns der Besuch der Gedenkstätte dennoch überrascht, denn erst nachdem wir es mit eigenen Augen sehen konnten, wurde uns wirklich bewusst, wie schlimm die Zustände  vor Ort waren.

Nach der Fahrt haben noch Viele über den Tag nachgedacht, da uns der Gedanke, dass so eine große Anzahl unschuldiger Menschen gelitten haben, nicht mehr losgelassen hat.

Yasemin Senol, 9eM