Mit Sicherheit ans Ziel

Fahrradturnier des ADAC Regionalclubs

„Radfahren – das kann ich doch schon, alles easy“, dachte sich so mancher Fünftklässler, bevor er am ADAC Fahrradturnier an unserer Schule teilnahm. Doch bald stellten die meisten fest, dass es der aufgebaute Parkour doch in sich hatte. Neben dem richtigen Anfahren, sicherem Abbiegen und zielgenauem Bremsen standen auch noch durchaus kniffligere Aufgaben auf dem Plan. Zwar meisterte der Großteil der Schüler eine sichere Fahrt durch die S-Gasse und das Slalomfahren tadellos, bei der Fahrt über das bereitgelegte Spurbrett, auf dem die Spur und Balance gehalten werden sollte, kamen einige bereits an ihre Grenzen. Noch deutlich schwieriger waren dann die beiden Übungskreisel. Hier war die Aufgabe, sich beim Vorbeifahren eine Kette zu schnappen und anschließend mit nur einer Hand am Lenker im Kreis zu fahren. Die Kette sollte dabei nicht den Boden berühren und am Ende des Kreises wieder sicher zurückgelegt werden. „Gar nicht so leicht, das hätte ich gar nicht gedacht“, konnte man immer wieder hören. Doch einige Fünftklässler kamen fehlerfrei und richtig flink durch den Parkour.

 

Am Ende dieses ereignisreichen Vormittags stand dann die mit großer Spannung erwartete Siegerehrung. Als beste Fahrradfahrerinnen wurden Angelina S., Suela M. und Emilie S. geehrt. Fynn E., Mohammad S. und Joel W. konnten als beste Jungs die Juroren überzeugen. Neben Siegermedaillen durften sie sich auch über Eisgutscheine freuen.

 

Der ADAC Regionalclub Trostberg bietet das bei den Schülern sehr beliebte Fahrradturnier in regelmäßigen Abständen an unserer Schule an. Sowohl unser Schulleiter, Herr Matthias Ramming, als auch der Sicherheitsbeauftragte der Schule, Thomas Bugl, möchten sich recht herzlich bei den Organisatoren Emmy und Hermann Neudecker, Ilse und Hubert Ortmann, Johanna und Werner Unzeitig sowie Ignaz Sperger und Michael Freutsmiedl bedanken. Sie leiteten die Schüler souverän durch den Parkour, bewerteten mit ihrer Fachkompetenz die Schülerleistungen und sponserten die Preise und Medaillen.

Aktion „Hallo Auto“ (ADAC) und
Aktion der FFW Trostberg
für die 5. und 6. Klassen

Quelle: Trostberger Tagblatt vom 30.06.2021

ADAC „Hallo Auto“

Die Freiwillige Feuerwehr Trostberg stellt sich vor.

Bepflanzung des Hochbeets

 

Trotz Covid und schlechtem Wetter ging das Projekt „Unser Hochbeet – neu gestalten“ mit Erfolg an den Start.

 

In den Pfingstferien wagten sich zwei Schüler und Elisabeth Liedl daran, dem alten Hochbeet wieder zu neuem Glanz zu verhelfen. Nachdem die alte Erde gelockert und mit frischer vermischt wurde, ging es an die Überlegung: „Was wollen wir pflanzen?“. Die ursprüngliche Idee war sowohl ein Kräuterbeet, als auch einen Naschgarten zu gestalten. Leider kamen unsere Schüler nie zu dem Genuss, kleine Tomaten und Gurken zu ernten, weil durch den gut einzusehenden Platz sich auch andere Menschen eingeladen fühlten und das Gemüse mitnahmen. Wir hoffen, dass es ihnen geschmeckt hat. 😊Als bessere Alternative kam uns der Gedanke einfach nach unten wachsendes bzw. niedriges Gemüse zu säen. Also Karotten, Radieschen und Gartenkresse. Gedacht, gesagt, getan. Luwam und Eirmiyas Gebrehannes säten, markierten und gossen die neue Aussaat. Da sich zu Beginn der Aktion herausstellte, dass die Katze einer benachbarten Familie das Beet als Toilette nutzte, wurde noch eine Abdeckung gefertigt. Mit dem Meterstab setzte Eirmiyas die Markierungen, schlug mit dem Hammer die Nägel ein und die Schnur wurde so gespannt, dass die Katze keine Lust mehr auf dieses Beet hat. Die gesäten Pflanzen haben aber so viel Platz, dass sie sich gut entwickeln und auch gut gegossen werden können.

Das Beet am 29.05.21.

Die Erde wurde gelockert,

Markierungen gelegt,

gemessen,

genagelt,

die Katzenabwehr gespannt.

Am 03.06.21: Erstes Sprießen

Am 06.06.21: Kräftiges Sprießen der Gartenkresse und der Karotten

Lernen unter anderen Voraussetzungen

 

Die Coronazeit bringt uns viele Vorschriften und Regeln, die auch unseren Unterricht verändern. Aber deshalb muss Lernen nicht langweilig sein.

Im Natur und Technikunterricht haben wir uns an einem Dienstagmorgen frisch desinfiziert, mit Masken und mindestens 1,5 m Abstand im Klassenzimmer getroffen. Erwin, ein Modell mit interessantem Innenleben, stand schon bereit. Es ging um das Thema „Organe“. Aber auch Erwin war keimfrei. War er doch die letzten Wochen im Physiksaal im Schrank in Quarantäne.

Das Vorwissen um unsere Organe war schnell aufgerufen.

Frau Stuhlreiter begann Erwin nach und nach um seine Innereien zu erleichtern. Dabei erklärte sie anschaulich Aufgaben und Funktion jedes einzelnen Organs.

Die Zusammenhänge unserer Organsysteme im Körper wurden dadurch klar, welche Aufgabe von welchem Organ erledigt wird und warum jedes Organ seinen bestimmten Platz und unverkennbare Form hat.

Danach lagen alle Organe in Reih und Glied auf dem Boden. Jeder Schüler und jede Schülerin machte sich Gedanken, schrieb Wissenswertes über ein Organ auf einen Zettel und ordnete ihn zu.

Ein paar Freiwillige meldeten sich für den Zusammenbau von Erwin. Und so wuchs unser Modell wieder zu einem vollständigen Menschen heran.

Jetzt ist uns unser Körper mit all seinen Organen etwas vertrauter.

Einen weiteren Höhepunkt erlebten wir am darauffolgenden Dienstag.

Die Mutter einer Schülerin brachte uns frische Organe aus der Metzgerei, die wir dann mit Gummihandschuhen betasteten und untersuch-ten. So ein Herz ist fest zum Anfassen, da es ein Muskel ist, ganz im Gegensatz zu Lunge oder Leber. Und auch eine Niere sieht in Natur doch etwas anders aus als an Erwin, unserem Modell.

Alles in allem – alle Hygienevorschriften beachtet und trotzdem anschaulich gelernt.

Bauen mit Bauklötzen – das ist Arbeit!

In den ersten Wochen des Schuljahres beschäftigte sich die Klasse 5a im Fach Wirtschaft und Beruf mit der Frage: Was ist Arbeit?

Gemeinsam wurden die fünf Merkmale herausgefunden und analysiert. Aber trifft das wirklich auf jede Art von Arbeit zu? „Was ist denn mit uns Schülern“, wollte eine Schülerin wissen, „arbeiten wir denn auch?“ Natürlich! Als Hausaufgabe gab es dann erst einmal anhand der Arbeit der Eltern herauszufinden, was denn planvoll, zielgerichtet, bewusst, anstrengend und an unterschiedlichen Orten ist.

Um Arbeit handlungsorientiert zu betrachten, kamen über 2000 Bauklötze ins Klassenzimmer. Die Merkmale wurden noch einmal ins Gedächtnis gerufen.

Es entstanden viele unterschiedliche Bauwerke, alle samt kreativ und mit viel Liebe zum Detail gebaut.

Als Bauleiter wurde der Mitschüler Christian, ein passionierter Architekt für Hochbau mit Bauklötzen, bestimmt. Er stellte die verschiedenen Konstruktionsmöglichkeiten der Klasse vor: hochkant stapeln, liegend aufeinander schlichten, mit Abstand zueinander oder eine schiefe Ebene bauen und darauf einen Turm errichten.
Nun musste sich jeder noch Gedanken machen, wie der Grundriss denn auszusehen hat, rund, dreieckig rechteckig, achteckig oder gar eine Fläche?

Und dann gingen alle ans Werk. Jeder mit einem Haufen Bauklötze vor sich. Mancher arbeitet alleine, andere in Teamarbeit.

Aber nicht alle Bauwerke waren so stabil gebaut, oder der Bauherr wollte zu hoch hinaus. Und so kam es, dass ein mannshoher „Twin Tower“ kurz vor seiner Vollendung zusammenbrach und alles unter sich begrub.

Ja, auch das ist Arbeit – alles umsonst! Und anstrengend war es gewesen es zu bauen. Und wahnsinnig lange musste man sich konzentrieren!

Nur mit ruhiger Hand konnte der Turm überhaupt so hoch werden.

Jetzt hieß es: von neuem beginnen und stabil bauen.

Es entstanden viele unterschiedliche Bauwerke, alle samt kreativ und mit viel Liebe zum Detail gebaut.

Gotische Fenster der Klassen 6a und 6b

Die Epoche der Gotik dauerte ca. von 1250 bis 1400 nach Christus. Viele bekannte Bauwerke entstanden damals und stehen heute noch. So auch die Klosterkirche auf Frauenchiemsee und Notre Dame in Paris, das im April 2019 brannte. Typisch dafür sind hohe farbige Glasfenster und kunstvolle Fensterrosetten.

In einem Gemeinschaftsprojekt im Rahmen des Kunstunterrichts nahmen wir uns dieser faszinierenden Bauweise an und versuchten gotische Impressionen in die Mittelschule zu bringen.

Die Grundform wurde auf eine lange Papierrolle aufgezeichnet und ausgeschnitten.

Es kamen noch einige Unterteilungen dazu und anschließend klebten wir fleißig mit bunter Cellophanfolie alle Ausschnitte fein säuberlich zu. Die verschiedensten Formen forderten Genauigkeit und sehr viel Ausdauer von uns.

Unsere gotischen Fenster sind 2,50 m hoch und alle vier individuell gestaltet.

Danach mit Rollern und Farbe dunkel angestrichen.

Bis zu 30 Schüler arbeiteten teilweise gleichzeitig an unserem Vorhaben. Ganz schön eng war es war es mitunter, da waren genaue Absprachen nötig.

Die Fenster zieren nun den Eingangsbereich unserer Schule und wenn die Sonne scheint, leuchtet der gesamte Boden gotisch bunt.

Fit für die digitale Welt

Am 09.12.2019 tauchten alle Fünftklässler spielerisch und auf kreative Weise in die Welt des Einplatinencomputers „Calliope mini“ ein. Seit diesem Schuljahr ist „Informatik“ in den Jahrgangsstufen 5 und 7 ein Pflichtfach und somit das Erlernen von Programmierkenntnissen fest im Lehrplan verankert. Unsere Jugend wird fit für die digitale Welt gemacht.

Die Schüler konnten es die letzten Wochen kaum mehr erwarten, bis Herr David Stankovic und Herr Christopher Trengert vom BayernLab Traunstein zu uns an die Schule kommen. Diesen Montag war es dann endlich soweit. Die höchst motivierten und interessierten Schüler machten ihre ersten Schritte im Programmieren. Von Anfang an stand nicht die Theorie im Vordergrund, die Schüler durften gleich, unter kompetenter Anleitung der BayernLab-Mitarbeiter, auf der erziehungsorientierten Programmier-Plattform „Open Roberta Lab“ ihre ersten eigenen Programme erstellen. Besonders faszinierend fanden die Schüler den Moment, als sie ihre Anwendungen auf die Minicomputer übertrugen und dort testen konnten. Dabei probierten die Schüler alle Funktionen des Minicomputers aus, von der RGB-LED in Ampelfarbfolge bis hin zum Temperatursensor. „Der Calliope mini kommt auf jeden Fall noch auf meinen Wunschzettel für Weihnachten“, hörten die beiden Informatik-Lehrkräfte Thomas Bugl und Juliane Schmid häufig an diesem Vormittag. Das ist doch Beweis genug, dass der Besuch aus dem BayernLab ein voller Erfolg war. Kommende Woche werden weitere Workshops für die Siebtklässler angeboten.

Auf der Internetseite des BayernLabs Traunstein (www.bayernlabs.bayern/traunstein) finden Sie weitere Informationen zu deren Angeboten und Veranstaltungen.

Thomas Bugl

Bundespolizei informiert Fünftklässler über das richtige Verhalten auf Bahnanlagen

 

Aus welchen Gründen kommt es immer wieder zu folgeschweren Unfällen auf Eisenbahnanlagen? Und wie können Kinder und Jugendliche die Risiken eines solchen Unfalls auf ihrem Schulweg, aber auch in ihrer Freizeit, minimieren? Polizeihauptmeisterin Michaela Hofmeister von der Bundespolizeiinspektion Freilassing klärt am Mittwochmorgen zusammen mit einem Kollegen der Bundespolizeiinspektion Mühldorf die Fünftklässler der Heinrich-Braun-Mittelschule über unachtsames und leichtsinniges Verhalten auf.

Nach einer kurzen Erläuterung der vielfältigen Aufgabenbereiche der Bundespolizei kommt Frau Hofmeister zum eigentlichen Thema des heutigen Tages: Wie verhalte ich mich auf Bahnanlagen richtig? Mithilfe einer sehr informativen Power-Point-Präsentation schafft es die äußerst engagierte Polizistin, das Interesse der Fünftklässler für dieses wichtige Thema zu wecken. Anhand anschaulicher Beispiele und der aktiven Teilnahme der Schüler gelingt es ihr, den Blick auf die lauernden Gefahren zu richten. Vor allem Kinder und Jugendliche unterschätzen oftden Luftsog an der Bahnsteigkante oder den extrem langen Bremsweg von Zügen. Eindringlich appelliert sie an die anwesenden Kinder, dass Gleise nur an ausgewiesenen Stellen überquert werden dürfen und dass besondere Vorsicht an der Bahnsteigkante geboten ist. Das Übertreten der weißen Sicherheitslinie ist erst nach dem Anhalten des Zugs erlaubt. Alle, egal ob Jung oder Alt, sind dazu verpflichtet, sich an die geltenden, klaren Regeln zu halten – ansonsten besteht Lebensgefahr.

Zudem ist den beiden Beamten ein weiteres Thema wichtig: es kommt immer wieder vor, dass Jugendliche aus Abenteuerlust auf Züge klettern oder gar auf ihnen „surfen“. Wer sich in die Nähe der Oberleitungen begibt, spielt mit seinem Leben. Dabei muss die Leitung nicht berührt werden, der Strom kann die Luft „überspringen“ und auf einem Lichtbogen über den Körper zur Erde gelangen – mit meist fatalen Folgen für den Menschen. Abschließend warnt Frau Hofmeister noch vor einem weiteren Trend: Gleise werden oft als Fotomotiv verwendet – dabei ist ein Fotoshooting auf Bahngleisen nicht nur leichtsinnig, sondern auch ordnungswidrig.

Sichtlich beeindruckt von der lehrreichen Doppelstunde verlassen die Fünftklässler die Aula mit vielen neuen Denkanstößen. Der Sicherheitsbeauftragte der Schule, Herr Thomas Bugl, bedankt sich im Namen der ganzen Schule bei den Bundespolizisten für ihr Engagement und ihren Einsatz im Bereich „Schulwegsicherheit“.

Thomas Bugl

Sei kein Frosch und rette Kröten!

Am 20.03.19 fuhren wir – die Klasse 8cM mit unserer Lehrerin Frau Fischbacher – nach Engertsham um dort die ehrenamtlichen Helfer rund um Karl Schönberger beim Aufbauen eines Krötenschutzzauns zu unterstützen.

Jedes Jahr, wenn die Strahlen der Frühlingssonne wieder stärker werden und Kröten und Laubfrösche aus der Winterstarre erwachen, sind sie nur noch von einem Ziel durchdrungen: sich wieder auf dem Weg zu dem Gewässer zu machen, in dem ihr Leben einstmals begonnen hat.

Der gefährlichste Teil der Wanderstrecke ist jedes Mal die Überquerung einer Straße.

Ausgerüstet mit Hammern, Haken, Stöcken und Eimern machten wir uns an der Kreisstraße bei Engertsham an die Arbeit, um einen 300 Meter langen Krötenzaun aufzubauen. Entlang des Zauns gruben wir alle 20 Meter schwarze Plastikeimer ebenerdig ein.

„Wenn die Kröten an der Folie entlang krabbeln, platschen sie irgendwann in einen der Auffangreimer rein“, erklärte uns Herr Schönberger.

Zwischen 5 und 6 Uhr morgens und 21 und 22 Uhr abends sind dann täglich die ehrenamtlichen Helfer unterwegs, um die Kröten einzusammeln und auf die andere Straßenseite zu tragen.

Für uns fleißigen Schüler gab es am Ende Butterbrezen und das Busunternehmen Hövels fuhr uns gratis wieder zurück in die Schule. Dieser Vormittag hat uns sehr viel Spaß gemacht!