Bundespolizei informiert Fünftklässler über das richtige Verhalten auf Bahnanlagen

 

Aus welchen Gründen kommt es immer wieder zu folgeschweren Unfällen auf Eisenbahnanlagen? Und wie können Kinder und Jugendliche die Risiken eines solchen Unfalls auf ihrem Schulweg, aber auch in ihrer Freizeit, minimieren? Polizeihauptmeisterin Michaela Hofmeister von der Bundespolizeiinspektion Freilassing klärt am Mittwochmorgen zusammen mit einem Kollegen der Bundespolizeiinspektion Mühldorf die Fünftklässler der Heinrich-Braun-Mittelschule über unachtsames und leichtsinniges Verhalten auf.

Nach einer kurzen Erläuterung der vielfältigen Aufgabenbereiche der Bundespolizei kommt Frau Hofmeister zum eigentlichen Thema des heutigen Tages: Wie verhalte ich mich auf Bahnanlagen richtig? Mithilfe einer sehr informativen Power-Point-Präsentation schafft es die äußerst engagierte Polizistin, das Interesse der Fünftklässler für dieses wichtige Thema zu wecken. Anhand anschaulicher Beispiele und der aktiven Teilnahme der Schüler gelingt es ihr, den Blick auf die lauernden Gefahren zu richten. Vor allem Kinder und Jugendliche unterschätzen oftden Luftsog an der Bahnsteigkante oder den extrem langen Bremsweg von Zügen. Eindringlich appelliert sie an die anwesenden Kinder, dass Gleise nur an ausgewiesenen Stellen überquert werden dürfen und dass besondere Vorsicht an der Bahnsteigkante geboten ist. Das Übertreten der weißen Sicherheitslinie ist erst nach dem Anhalten des Zugs erlaubt. Alle, egal ob Jung oder Alt, sind dazu verpflichtet, sich an die geltenden, klaren Regeln zu halten – ansonsten besteht Lebensgefahr.

Zudem ist den beiden Beamten ein weiteres Thema wichtig: es kommt immer wieder vor, dass Jugendliche aus Abenteuerlust auf Züge klettern oder gar auf ihnen „surfen“. Wer sich in die Nähe der Oberleitungen begibt, spielt mit seinem Leben. Dabei muss die Leitung nicht berührt werden, der Strom kann die Luft „überspringen“ und auf einem Lichtbogen über den Körper zur Erde gelangen – mit meist fatalen Folgen für den Menschen. Abschließend warnt Frau Hofmeister noch vor einem weiteren Trend: Gleise werden oft als Fotomotiv verwendet – dabei ist ein Fotoshooting auf Bahngleisen nicht nur leichtsinnig, sondern auch ordnungswidrig.

Sichtlich beeindruckt von der lehrreichen Doppelstunde verlassen die Fünftklässler die Aula mit vielen neuen Denkanstößen. Der Sicherheitsbeauftragte der Schule, Herr Thomas Bugl, bedankt sich im Namen der ganzen Schule bei den Bundespolizisten für ihr Engagement und ihren Einsatz im Bereich „Schulwegsicherheit“.

Thomas Bugl

Sei kein Frosch und rette Kröten!

Am 20.03.19 fuhren wir – die Klasse 8cM mit unserer Lehrerin Frau Fischbacher – nach Engertsham um dort die ehrenamtlichen Helfer rund um Karl Schönberger beim Aufbauen eines Krötenschutzzauns zu unterstützen.

Jedes Jahr, wenn die Strahlen der Frühlingssonne wieder stärker werden und Kröten und Laubfrösche aus der Winterstarre erwachen, sind sie nur noch von einem Ziel durchdrungen: sich wieder auf dem Weg zu dem Gewässer zu machen, in dem ihr Leben einstmals begonnen hat.

Der gefährlichste Teil der Wanderstrecke ist jedes Mal die Überquerung einer Straße.

Ausgerüstet mit Hammern, Haken, Stöcken und Eimern machten wir uns an der Kreisstraße bei Engertsham an die Arbeit, um einen 300 Meter langen Krötenzaun aufzubauen. Entlang des Zauns gruben wir alle 20 Meter schwarze Plastikeimer ebenerdig ein.

„Wenn die Kröten an der Folie entlang krabbeln, platschen sie irgendwann in einen der Auffangreimer rein“, erklärte uns Herr Schönberger.

Zwischen 5 und 6 Uhr morgens und 21 und 22 Uhr abends sind dann täglich die ehrenamtlichen Helfer unterwegs, um die Kröten einzusammeln und auf die andere Straßenseite zu tragen.

Für uns fleißigen Schüler gab es am Ende Butterbrezen und das Busunternehmen Hövels fuhr uns gratis wieder zurück in die Schule. Dieser Vormittag hat uns sehr viel Spaß gemacht!