Gotische Fenster der Klassen 6a und 6b

Die Epoche der Gotik dauerte ca. von 1250 bis 1400 nach Christus. Viele bekannte Bauwerke entstanden damals und stehen heute noch. So auch die Klosterkirche auf Frauenchiemsee und Notre Dame in Paris, das im April 2019 brannte. Typisch dafür sind hohe farbige Glasfenster und kunstvolle Fensterrosetten.

In einem Gemeinschaftsprojekt im Rahmen des Kunstunterrichts nahmen wir uns dieser faszinierenden Bauweise an und versuchten gotische Impressionen in die Mittelschule zu bringen.

Die Grundform wurde auf eine lange Papierrolle aufgezeichnet und ausgeschnitten.

Es kamen noch einige Unterteilungen dazu und anschließend klebten wir fleißig mit bunter Cellophanfolie alle Ausschnitte fein säuberlich zu. Die verschiedensten Formen forderten Genauigkeit und sehr viel Ausdauer von uns.

Unsere gotischen Fenster sind 2,50 m hoch und alle vier individuell gestaltet.

Danach mit Rollern und Farbe dunkel angestrichen.

Bis zu 30 Schüler arbeiteten teilweise gleichzeitig an unserem Vorhaben. Ganz schön eng war es war es mitunter, da waren genaue Absprachen nötig.

Die Fenster zieren nun den Eingangsbereich unserer Schule und wenn die Sonne scheint, leuchtet der gesamte Boden gotisch bunt.

Fit für die digitale Welt

Am 09.12.2019 tauchten alle Fünftklässler spielerisch und auf kreative Weise in die Welt des Einplatinencomputers „Calliope mini“ ein. Seit diesem Schuljahr ist „Informatik“ in den Jahrgangsstufen 5 und 7 ein Pflichtfach und somit das Erlernen von Programmierkenntnissen fest im Lehrplan verankert. Unsere Jugend wird fit für die digitale Welt gemacht.

Die Schüler konnten es die letzten Wochen kaum mehr erwarten, bis Herr David Stankovic und Herr Christopher Trengert vom BayernLab Traunstein zu uns an die Schule kommen. Diesen Montag war es dann endlich soweit. Die höchst motivierten und interessierten Schüler machten ihre ersten Schritte im Programmieren. Von Anfang an stand nicht die Theorie im Vordergrund, die Schüler durften gleich, unter kompetenter Anleitung der BayernLab-Mitarbeiter, auf der erziehungsorientierten Programmier-Plattform „Open Roberta Lab“ ihre ersten eigenen Programme erstellen. Besonders faszinierend fanden die Schüler den Moment, als sie ihre Anwendungen auf die Minicomputer übertrugen und dort testen konnten. Dabei probierten die Schüler alle Funktionen des Minicomputers aus, von der RGB-LED in Ampelfarbfolge bis hin zum Temperatursensor. „Der Calliope mini kommt auf jeden Fall noch auf meinen Wunschzettel für Weihnachten“, hörten die beiden Informatik-Lehrkräfte Thomas Bugl und Juliane Schmid häufig an diesem Vormittag. Das ist doch Beweis genug, dass der Besuch aus dem BayernLab ein voller Erfolg war. Kommende Woche werden weitere Workshops für die Siebtklässler angeboten.

Auf der Internetseite des BayernLabs Traunstein (www.bayernlabs.bayern/traunstein) finden Sie weitere Informationen zu deren Angeboten und Veranstaltungen.

Thomas Bugl

Bundespolizei informiert Fünftklässler über das richtige Verhalten auf Bahnanlagen

 

Aus welchen Gründen kommt es immer wieder zu folgeschweren Unfällen auf Eisenbahnanlagen? Und wie können Kinder und Jugendliche die Risiken eines solchen Unfalls auf ihrem Schulweg, aber auch in ihrer Freizeit, minimieren? Polizeihauptmeisterin Michaela Hofmeister von der Bundespolizeiinspektion Freilassing klärt am Mittwochmorgen zusammen mit einem Kollegen der Bundespolizeiinspektion Mühldorf die Fünftklässler der Heinrich-Braun-Mittelschule über unachtsames und leichtsinniges Verhalten auf.

Nach einer kurzen Erläuterung der vielfältigen Aufgabenbereiche der Bundespolizei kommt Frau Hofmeister zum eigentlichen Thema des heutigen Tages: Wie verhalte ich mich auf Bahnanlagen richtig? Mithilfe einer sehr informativen Power-Point-Präsentation schafft es die äußerst engagierte Polizistin, das Interesse der Fünftklässler für dieses wichtige Thema zu wecken. Anhand anschaulicher Beispiele und der aktiven Teilnahme der Schüler gelingt es ihr, den Blick auf die lauernden Gefahren zu richten. Vor allem Kinder und Jugendliche unterschätzen oftden Luftsog an der Bahnsteigkante oder den extrem langen Bremsweg von Zügen. Eindringlich appelliert sie an die anwesenden Kinder, dass Gleise nur an ausgewiesenen Stellen überquert werden dürfen und dass besondere Vorsicht an der Bahnsteigkante geboten ist. Das Übertreten der weißen Sicherheitslinie ist erst nach dem Anhalten des Zugs erlaubt. Alle, egal ob Jung oder Alt, sind dazu verpflichtet, sich an die geltenden, klaren Regeln zu halten – ansonsten besteht Lebensgefahr.

Zudem ist den beiden Beamten ein weiteres Thema wichtig: es kommt immer wieder vor, dass Jugendliche aus Abenteuerlust auf Züge klettern oder gar auf ihnen „surfen“. Wer sich in die Nähe der Oberleitungen begibt, spielt mit seinem Leben. Dabei muss die Leitung nicht berührt werden, der Strom kann die Luft „überspringen“ und auf einem Lichtbogen über den Körper zur Erde gelangen – mit meist fatalen Folgen für den Menschen. Abschließend warnt Frau Hofmeister noch vor einem weiteren Trend: Gleise werden oft als Fotomotiv verwendet – dabei ist ein Fotoshooting auf Bahngleisen nicht nur leichtsinnig, sondern auch ordnungswidrig.

Sichtlich beeindruckt von der lehrreichen Doppelstunde verlassen die Fünftklässler die Aula mit vielen neuen Denkanstößen. Der Sicherheitsbeauftragte der Schule, Herr Thomas Bugl, bedankt sich im Namen der ganzen Schule bei den Bundespolizisten für ihr Engagement und ihren Einsatz im Bereich „Schulwegsicherheit“.

Thomas Bugl

Sei kein Frosch und rette Kröten!

Am 20.03.19 fuhren wir – die Klasse 8cM mit unserer Lehrerin Frau Fischbacher – nach Engertsham um dort die ehrenamtlichen Helfer rund um Karl Schönberger beim Aufbauen eines Krötenschutzzauns zu unterstützen.

Jedes Jahr, wenn die Strahlen der Frühlingssonne wieder stärker werden und Kröten und Laubfrösche aus der Winterstarre erwachen, sind sie nur noch von einem Ziel durchdrungen: sich wieder auf dem Weg zu dem Gewässer zu machen, in dem ihr Leben einstmals begonnen hat.

Der gefährlichste Teil der Wanderstrecke ist jedes Mal die Überquerung einer Straße.

Ausgerüstet mit Hammern, Haken, Stöcken und Eimern machten wir uns an der Kreisstraße bei Engertsham an die Arbeit, um einen 300 Meter langen Krötenzaun aufzubauen. Entlang des Zauns gruben wir alle 20 Meter schwarze Plastikeimer ebenerdig ein.

„Wenn die Kröten an der Folie entlang krabbeln, platschen sie irgendwann in einen der Auffangreimer rein“, erklärte uns Herr Schönberger.

Zwischen 5 und 6 Uhr morgens und 21 und 22 Uhr abends sind dann täglich die ehrenamtlichen Helfer unterwegs, um die Kröten einzusammeln und auf die andere Straßenseite zu tragen.

Für uns fleißigen Schüler gab es am Ende Butterbrezen und das Busunternehmen Hövels fuhr uns gratis wieder zurück in die Schule. Dieser Vormittag hat uns sehr viel Spaß gemacht!