U18 – Bundestagswahl an der
Heinrich-Braun-Mittelschule Trostberg

Am 17.09.2021 war es so weit: Die Schülerinnen und Schüler der 7. – 10. Jahrgangsstufe waren dazu aufgerufen, ihre Stimmen im Rahmen der U18 – Bundestagswahl abzugeben. Die SchülerInnen durften dabei unter Einhaltung der Wahlgrundsätze im Wahllokal wählen wie die „Großen“. Natürlich wurden die Neu-Wähler im Unterricht auf ihre wichtige Aufgabe vorbereitet und das Wahlsystem besprochen.

Die vielfältigen Rückmeldungen der Kinder und Jugendlichen zeigen deutlich, dass sie sich durchaus für Politik interessieren und ihre Meinung gerne vertreten wollen.

Nach Auszählung der Stimmen stand das Endergebnis der Wahlen an der Heinrich – Braun – Mittelschule fest, dieses kann der Übersicht entnommen werden.

Mit Sicherheit ans Ziel

Fahrradturnier des ADAC Regionalclubs

„Radfahren – das kann ich doch schon, alles easy“, dachte sich so mancher Fünftklässler, bevor er am ADAC Fahrradturnier an unserer Schule teilnahm. Doch bald stellten die meisten fest, dass es der aufgebaute Parkour doch in sich hatte. Neben dem richtigen Anfahren, sicherem Abbiegen und zielgenauem Bremsen standen auch noch durchaus kniffligere Aufgaben auf dem Plan. Zwar meisterte der Großteil der Schüler eine sichere Fahrt durch die S-Gasse und das Slalomfahren tadellos, bei der Fahrt über das bereitgelegte Spurbrett, auf dem die Spur und Balance gehalten werden sollte, kamen einige bereits an ihre Grenzen. Noch deutlich schwieriger waren dann die beiden Übungskreisel. Hier war die Aufgabe, sich beim Vorbeifahren eine Kette zu schnappen und anschließend mit nur einer Hand am Lenker im Kreis zu fahren. Die Kette sollte dabei nicht den Boden berühren und am Ende des Kreises wieder sicher zurückgelegt werden. „Gar nicht so leicht, das hätte ich gar nicht gedacht“, konnte man immer wieder hören. Doch einige Fünftklässler kamen fehlerfrei und richtig flink durch den Parkour.

 

Am Ende dieses ereignisreichen Vormittags stand dann die mit großer Spannung erwartete Siegerehrung. Als beste Fahrradfahrerinnen wurden Angelina S., Suela M. und Emilie S. geehrt. Fynn E., Mohammad S. und Joel W. konnten als beste Jungs die Juroren überzeugen. Neben Siegermedaillen durften sie sich auch über Eisgutscheine freuen.

 

Der ADAC Regionalclub Trostberg bietet das bei den Schülern sehr beliebte Fahrradturnier in regelmäßigen Abständen an unserer Schule an. Sowohl unser Schulleiter, Herr Matthias Ramming, als auch der Sicherheitsbeauftragte der Schule, Thomas Bugl, möchten sich recht herzlich bei den Organisatoren Emmy und Hermann Neudecker, Ilse und Hubert Ortmann, Johanna und Werner Unzeitig sowie Ignaz Sperger und Michael Freutsmiedl bedanken. Sie leiteten die Schüler souverän durch den Parkour, bewerteten mit ihrer Fachkompetenz die Schülerleistungen und sponserten die Preise und Medaillen.

Aktion „Hallo Auto“ (ADAC) und
Aktion der FFW Trostberg
für die 5. und 6. Klassen

Quelle: Trostberger Tagblatt vom 30.06.2021

ADAC „Hallo Auto“

Die Freiwillige Feuerwehr Trostberg stellt sich vor.

Bepflanzung des Hochbeets

 

Trotz Covid und schlechtem Wetter ging das Projekt „Unser Hochbeet – neu gestalten“ mit Erfolg an den Start.

 

In den Pfingstferien wagten sich zwei Schüler und Elisabeth Liedl daran, dem alten Hochbeet wieder zu neuem Glanz zu verhelfen. Nachdem die alte Erde gelockert und mit frischer vermischt wurde, ging es an die Überlegung: „Was wollen wir pflanzen?“. Die ursprüngliche Idee war sowohl ein Kräuterbeet, als auch einen Naschgarten zu gestalten. Leider kamen unsere Schüler nie zu dem Genuss, kleine Tomaten und Gurken zu ernten, weil durch den gut einzusehenden Platz sich auch andere Menschen eingeladen fühlten und das Gemüse mitnahmen. Wir hoffen, dass es ihnen geschmeckt hat. 😊Als bessere Alternative kam uns der Gedanke einfach nach unten wachsendes bzw. niedriges Gemüse zu säen. Also Karotten, Radieschen und Gartenkresse. Gedacht, gesagt, getan. Luwam und Eirmiyas Gebrehannes säten, markierten und gossen die neue Aussaat. Da sich zu Beginn der Aktion herausstellte, dass die Katze einer benachbarten Familie das Beet als Toilette nutzte, wurde noch eine Abdeckung gefertigt. Mit dem Meterstab setzte Eirmiyas die Markierungen, schlug mit dem Hammer die Nägel ein und die Schnur wurde so gespannt, dass die Katze keine Lust mehr auf dieses Beet hat. Die gesäten Pflanzen haben aber so viel Platz, dass sie sich gut entwickeln und auch gut gegossen werden können.

Das Beet am 29.05.21.

Die Erde wurde gelockert,

Markierungen gelegt,

gemessen,

genagelt,

die Katzenabwehr gespannt.

Am 03.06.21: Erstes Sprießen

Am 06.06.21: Kräftiges Sprießen der Gartenkresse und der Karotten

Lernen unter anderen Voraussetzungen

 

Die Coronazeit bringt uns viele Vorschriften und Regeln, die auch unseren Unterricht verändern. Aber deshalb muss Lernen nicht langweilig sein.

Im Natur und Technikunterricht haben wir uns an einem Dienstagmorgen frisch desinfiziert, mit Masken und mindestens 1,5 m Abstand im Klassenzimmer getroffen. Erwin, ein Modell mit interessantem Innenleben, stand schon bereit. Es ging um das Thema „Organe“. Aber auch Erwin war keimfrei. War er doch die letzten Wochen im Physiksaal im Schrank in Quarantäne.

Das Vorwissen um unsere Organe war schnell aufgerufen.

Frau Stuhlreiter begann Erwin nach und nach um seine Innereien zu erleichtern. Dabei erklärte sie anschaulich Aufgaben und Funktion jedes einzelnen Organs.

Die Zusammenhänge unserer Organsysteme im Körper wurden dadurch klar, welche Aufgabe von welchem Organ erledigt wird und warum jedes Organ seinen bestimmten Platz und unverkennbare Form hat.

Danach lagen alle Organe in Reih und Glied auf dem Boden. Jeder Schüler und jede Schülerin machte sich Gedanken, schrieb Wissenswertes über ein Organ auf einen Zettel und ordnete ihn zu.

Ein paar Freiwillige meldeten sich für den Zusammenbau von Erwin. Und so wuchs unser Modell wieder zu einem vollständigen Menschen heran.

Jetzt ist uns unser Körper mit all seinen Organen etwas vertrauter.

Einen weiteren Höhepunkt erlebten wir am darauffolgenden Dienstag.

Die Mutter einer Schülerin brachte uns frische Organe aus der Metzgerei, die wir dann mit Gummihandschuhen betasteten und untersuch-ten. So ein Herz ist fest zum Anfassen, da es ein Muskel ist, ganz im Gegensatz zu Lunge oder Leber. Und auch eine Niere sieht in Natur doch etwas anders aus als an Erwin, unserem Modell.

Alles in allem – alle Hygienevorschriften beachtet und trotzdem anschaulich gelernt.

Bauen mit Bauklötzen – das ist Arbeit!

In den ersten Wochen des Schuljahres beschäftigte sich die Klasse 5a im Fach Wirtschaft und Beruf mit der Frage: Was ist Arbeit?

Gemeinsam wurden die fünf Merkmale herausgefunden und analysiert. Aber trifft das wirklich auf jede Art von Arbeit zu? „Was ist denn mit uns Schülern“, wollte eine Schülerin wissen, „arbeiten wir denn auch?“ Natürlich! Als Hausaufgabe gab es dann erst einmal anhand der Arbeit der Eltern herauszufinden, was denn planvoll, zielgerichtet, bewusst, anstrengend und an unterschiedlichen Orten ist.

Um Arbeit handlungsorientiert zu betrachten, kamen über 2000 Bauklötze ins Klassenzimmer. Die Merkmale wurden noch einmal ins Gedächtnis gerufen.

Es entstanden viele unterschiedliche Bauwerke, alle samt kreativ und mit viel Liebe zum Detail gebaut.

Als Bauleiter wurde der Mitschüler Christian, ein passionierter Architekt für Hochbau mit Bauklötzen, bestimmt. Er stellte die verschiedenen Konstruktionsmöglichkeiten der Klasse vor: hochkant stapeln, liegend aufeinander schlichten, mit Abstand zueinander oder eine schiefe Ebene bauen und darauf einen Turm errichten.
Nun musste sich jeder noch Gedanken machen, wie der Grundriss denn auszusehen hat, rund, dreieckig rechteckig, achteckig oder gar eine Fläche?

Und dann gingen alle ans Werk. Jeder mit einem Haufen Bauklötze vor sich. Mancher arbeitet alleine, andere in Teamarbeit.

Aber nicht alle Bauwerke waren so stabil gebaut, oder der Bauherr wollte zu hoch hinaus. Und so kam es, dass ein mannshoher „Twin Tower“ kurz vor seiner Vollendung zusammenbrach und alles unter sich begrub.

Ja, auch das ist Arbeit – alles umsonst! Und anstrengend war es gewesen es zu bauen. Und wahnsinnig lange musste man sich konzentrieren!

Nur mit ruhiger Hand konnte der Turm überhaupt so hoch werden.

Jetzt hieß es: von neuem beginnen und stabil bauen.

Es entstanden viele unterschiedliche Bauwerke, alle samt kreativ und mit viel Liebe zum Detail gebaut.